Am Donnerstag, den 16. April, wurde der Güterschuppen des Theater Fatale zu einem Ort bewegender Geschichten, persönlicher Begegnungen und gelebter Solidarität: Gemeinsam mit dem Förderverein „Stationäres Hospiz Wesermarsch e.V.“ sowie den ambulanten Hospizdiensten Nordenham und umzu hatten wir als Diakonie zu einer besonderen Lesung eingeladen.
Rund 55 Gäste waren gekommen, um der in der Wesermarsch geborenen Autorin Helga Winkler zuzuhören. In Auszügen aus ihrem autobiografischen Buch „Bye bye, Balu“ nahm sie das Publikum mit nach Russland der 1990er Jahre – in eine Zeit voller Umbrüche, Herausforderungen und berührender Begegnungen. Eindrucksvoll schilderte sie ihre Reisen nach St. Petersburg, wo sie den Begründer der russischen Hospizbewegung bei seiner Arbeit begleitete und das dortige Hospiz über viele Jahre hinweg mit in Deutschland gesammelten Spenden unterstützte.
Die Lesung sorgte für viele nachdenkliche, bewegende und zugleich herzliche Momente. Der Eintritt war frei, für den guten Zweck wurden Brezeln angeboten und am Ende des Abends um freiwillige Spenden gebeten.
Dabei kamen insgesamt 465,90 Euro zugunsten der Hospizarbeit zusammen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen für ihre große Spendenbereitschaft und bei Helga Winkler für einen besonderen Abend voller persönlicher Einblicke, Menschlichkeit und berührender Geschichten.

